- By - Astrid
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DigiHist 2026 Salzburg
Auf dem Weg zur DigiHist 2026 in Salzburg
Der Tag fängt mit guten Nachrichten an: Mein Zug ist pünktlich abgefahren und ich bin auf dem Weg von Berlin nach Salzburg. Zum Glück muss ich nur einmal umsteigen und bis jetzt ist alles pünktlich.
Mein Programm habe ich mir schon kurz nach Veröffentlichung zusammengestellt. Besonders interessant ist direkt der Montag. Es werden mehrere unterschiedliche Workshops angeboten und die Auswahl fiel mir nicht leicht.
Der Montag morgen beginnt gleich mit drei spannenden Workshops: „3D-Digitalisierung am Beispiel historischer (Technik-) Objekte: Verfahren, Praxis und Forschungsperspektiven“ hat mich allein schon deshalb angelacht, weil ich einfach gerne neues lerne und mit diesem Thema hatte ich bisher kaum zu tun. Vor allem die Mischung aus Grundlagen, Anwendung und Forschung sind attraktiv und es war nicht einfach sich gegen diesen Workshop zu entscheiden.
Statt dessen habe ich mich für das zweite der drei Angebote angemeldet: „Erschließung und Verantwortung: Ethische Herausforderungen bei der digitalen Erfassung des kulturellen Erbes.“ Entscheidend war für mich, dass ich denke, dass dieses Thema in der Zukunft immer relevanter werden wird, da die Fähigkeiten von LLMs und anderen KI-Anwendungen immer weiter zunehmen und sie kaum bis gar nicht reglementiert oder kontrolliert werden. Nur weil digitale Erfassung einfacher wird, heißt das nicht, dass Konflikte ignoriert werden sollten. Kultur und Wissenschaft stehen hier vor einem schwierigen Weg, der sich neben den Bereichen Kunst und Musik gerade auch im Konflikt um die Lösung des Navier-Stokes-Problem zeigt; während OpenAi behauptet das Problem mit Hilfe eines noch unveröffentlichten Modells gelöst zu haben, stehen auf der anderen Seite Forscher, die behaupten dass OpenAI deren Forschungsdaten unerlaubt zum Training des Modells genutzt haben soll und nur deshalb das Problem lösen konnte. Als dritte Möglichkeit steht dann noch „Digitale Altwegeforschung in der Praxis“ zur Verfügung und während auch dieses Thema ohne Frage spannend ist, betrifft es meine Forschungsinteressen derzeit gar nicht.
Nach dem Mittagessen geht es dann weiter mit der Auswahl. Der „Hands-on-Workshop zum Online-Publizieren mit dem Open Encyclopedia System“ ist es genauso wie „TextPloring: Explorative Access to Historical Data in an interdisciplinary Context wirh LAUDATIO“ nur deshalb nicht geworden, weil sie trotz allen Interesses gerade keinen Bezug zu meiner aktuellen Forschungsarbeit für meine Masterarbeit haben. So habe ich mich also für „User-guided image processing and automated text recognition of digitised historical documents“ entschieden. Zwar arbeite ich nicht mit digitalisierten historischen Dokumenten sondern mit sozialen Medien, aber neue Ansätze im Umgang mit Bildverarbeitung und Texterkennung sind trotzdem sehr relevant für mich.
ich freue mich also auf morgen und bin gespannt, was ich alles an neuem Input mitnehmen kann.


